Über mich

Ich bin auf Grund- und Menschenrechtsschutz im österreichischen Recht, dem Recht der Europäischen Union und des Europarats sowie der Vereinten Nationen spezialisiert. Ich verfüge über langjährige Erfahrung in unterschiedlichen juristischen Bereichen (NGO, Wissenschaft, Menschenrechtsbildung, Menschenrechtsmonitoring, Gewaltprävention, Anwaltei) und habe mich in den letzten Jahren auf die gerichtliche Durchsetzung der Menschenrechte konzentriert.

Von 2007 bis 2013 war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Trainerin am European Training and Research Centre for Human Rights and Democracy in Graz vor allem mit der (Defizit)analyse der menschenrechtlichen Situation in Österreich, etwa im Auftrag der European Union Agency for Fundamental Rights (FRA), und der Entwicklung und Durchführung von Trainings im Bereich Grund- und Menschenrechte für die Justiz, Polizei und im Bildungsbereich befasst.

Als 2012 in Umsetzung des Fakultativprotokolls zum UN-Übereinkommen gegen Folter (OPCAT) in Österreich ein Nationaler Folterpräventionsmechanismus eingerichtet wurde, wurde ich als Mitglied einer der Expert*innenkommissionen der Volksanwaltschaft ernannt und damit mit der Überprüfung der Einhaltung sowie der Weiterentwicklung menschenrechtlicher Standards und gewaltpräventiver Strukturen an Orten der Freiheitsentziehung wie Justizanstalten, Polizeieinrichtungen, Pflegeheimen, Psychiatrien, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und der Kinder- und Jugendhilfe sowie bei polizeilichen Zwangsakten im Rahmen von Demonstrationen betraut, welche Tätigkeit ich bis 2016 ausübte.

Von 2015 bis 2019 spezialisierte ich mich als Rechtsanwaltsanwärterin bei Ronald Frühwirth auf die gerichtliche Durchsetzung der Menschenrechte, insbesondere des Rechts auf internationalen Schutz. Der Rechtsanwält*innenprüfung folgte nun 2019 die Eintragung als selbständige Rechtsanwältin.

Über mich - Sarah Kumar - Rechtsanwältin